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Bildspringer - Der erste Fall der Van-Gogh-Agency

von Christina Wolff


Rezensionsexemplar



Klappentext


Vincent hat ein ganz besonderes Talent: Er kann in Gemälde springen und sich darin bewegen! Als aus einer Londoner Villa das Gemälde Das Gewitter eines alten niederländischen Malers gestohlen wird, beschließt Vincent, es aufzuspüren. Während seiner Suche trifft er zu seiner großen Überraschung auf Holly, die genau wie er in Bilder eintauchen kann. Die beiden schließen eine Wette ab: Wer Das Gewitter zuerst findet, hat gewonnen! Vincent ist sich sicher, dass er schneller sein wird als Holly, doch die Suche stellt sich als unerwartet schwierig heraus. Und plötzlich stimmt auch etwas mit der Sternennacht von Vincent van Gogh nicht mehr. Warum nur fühlt sich das Bild wie eine Fälschung an, wenn Vincent hineinspringt?



Ein Sprung in die Kunstwelt


Ich muss sagen, das Cover hat mich ja sofort in seinen Bann gezogen. Van Gogh und mein absoluter Liebling, die Sternennacht! Das kann nur gut werden! Und ich wurde nicht enttäuscht! Der locker leichte Schreibstil entführt uns auf unterhaltsame und spannende Weise in die Welt der Kunst. Die Erzähldichte ist hoch! Vincent stolpert über ein Geheimnis nach dem Nächsten, lernt viel dazu und gewinnt neue Freunde. Es bleibt in diesem ersten Band nicht bei einem Abenteuer. Der Spannungsbogen ist konstant hoch und einige Wendungen und Auflösungen der Geschichte sind echte Überraschungen! Seit seinem zehnten Lebensjahr kann Vincent in Bilder eintauchen. Und das ist wörtlich zu verstehen. In den drei Jahren, die seitdem vergangen sind, hat er seine Vorlieben für bestimmte Maler entwickelt und hat Unterstützer finden können. In der Sammlung seines Großvaters befinden sich mehrere brauchbare Bilder und auch in der National Gallery Londons geht er ein und aus und ist dort gern gesehener Gast. Bisher war das alles ein netter Zeitvertreib, durch den Vincent einige interessante Entdeckungen machen durfte und die lebendig werdende Fantasie des jeweiligen Malers spüren konnte. Bis zu dem Tag als bekannt wird, dass ein wertvolles Bild gestohlen wurde.


Vincent, der einzige Bildspringer weit und breit, hat zum ersten Mal das Gefühl, dass er etwas erreichen könnte, wozu außer ihm niemand in der Lage ist. Es gibt da nur ein Problem. Seine Angst vor Wasser. Doch da fangen die Herausforderungen erst an!


Die Figuren wurden mit viel Liebe entwickelt und werden entsprechend lebendig. Ich bin absoluter Fan der Großväter und dem Plumpudding Spezial. Ich habe wirklich viel gelacht und mitgefiebert. Wem das an dieser Stelle zu kryptisch ausgedrückt ist, dem empfehle ich einen Blick in die Leseprobe. Ich warne nur vor! Es könnte dadurch ein Farbstrudel entstehen, der euch unweigerlich in die Geschichte katapultiert. Kunstliebhaber und Abenteurer kommen hier voll auf ihre Kosten. Am Ende des Buches finden wir eine Liste aller besuchten Gemälde samt einiger Zusatzinformationen, sodass man sie sich während oder nach dem Lesen in der richtigen Reihenfolge anschauen kann.



Eckdaten


Seitenzahl: 256

Genre: Kinderbuch ab 10

Verlag: Woow Books

Bewertung: ★★★★★

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