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Die Legende von Frostherz - die Reise beginnt

Aktualisiert: 15. Feb.

von Jamie Littler



Rezensionsexemplar

Band 1 der Trilogie


Klappentext


Komm an Bord der Frostherz und entdecke das Abenteuer...


Verbannt im eisigen Schneemeer, belauert von Monstern und Leviathanen, muss Ash mit seinem Yeti Tobu auf ein Schlitten-Schiff, die Frostherz, fliehen. Denn Ash beherrscht das magische, aber streng verbotene Klangweben, das angeblich die Leviathane erst zu gefährlichen Bestien macht.

Die furchtlosen Pioniere der Frostherz wollen ihm dennoch helfen, seine verschollenen Eltern zu finden. Doch kann Ash auch das Geheimnis des Klangwebens enthüllen?


Folge den Sternen


Die Feierlichkeiten markierten das Ende der kältesten Wintermonde und das Nahen von Mutter Sonnes warmer Umarmung (was in Wahrheit lediglich bedeutete, dass die Tage nur noch zähneklappernd kalt und nicht mehr hirnbetäubend frostig waren).

In einer Welt voller Eis und Schnee und Schnee und Eis, klirrender Kälte und... ah ja. Ihr habt es verstanden... gut. Dort, wo unsere Geschichte spielt, ist es kurz gesagt arschkalt und ziemlich öde. Hier lebt Ash, der, als er noch ganz klein war, von seinen Eltern beim Stamm der Feura zurückgelassen wurde. Für Ash waren die abenteuerlichen Schlittenfahrten über die weiße Weite zu gefährlich. Hier sollte er in Sicherheit aufwachsen, um irgendwann wieder zu ihnen zu stoßen. Ash wuchs heran. Mehr geduldet als geliebt, doch seine Eltern kehrten nie zurück.


Strenge Regeln gelten bei den Feura. Kein Gesang, denn der lockt tödliche Biester an! Ausgerechnet Ashs Bedürfnis nach Musik ist jedoch größer als in dieser Festung gut für ihn ist. Als niemand ihn mehr in seiner Familie aufzunehmen bereit ist, gehen die Feura den nächsten Schritt. Ash muss aus ihrer sicheren Burg verschwinden und zwar schnell! Ash versteht die Welt nicht mehr. Was soll so schlimm an einem Schlafliedchen sein, das die einzige verbliebene Verbindung zu seinen Eltern darstellt? Er singt es doch ohnehin nur leise und heimlich? Vollkommen überraschend beschließt Yeti Tobu ihn zu begleiten. Währenddessen entdeckt Ash endlich einen Weg voller Rätsel und Gefahren, der ihn zu seinen Eltern führen könnte. Doch dafür braucht er Hilfe von Freunden, kluge Köpfe und weitere Puzzleteile des Geheimnisses. Etwas, was sein ganzes Leben unterdrückt und verschüttet war, bricht nun an die Oberfläche und ist schön und gefährlich zugleich. Er begegnet Monstern und Menschen, die ihn für ihre Zwecke missbrauchen wollen. Wem kann er vertrauen und welchen Weg wird er einschlagen? Die Geschichte ist spannend erzählt und vom Autor persönlich liebevoll und großzügig illustriert. Das Setting wirkt auf mich postapokalyptisch. Bizarre Wesen und Mischwesen bevölkern diese magische, eiszeitliche Geschichte. Hier wird durch Musik gesprochen, beeinflusst und gekämpft. Ash muss nicht nur zu sich selbst finden und lernen seine Gabe richtig einzusetzen, sondern auch anderen zu vertrauen. Gleichzeitig müssen jedoch auch andere bereit sein, ihm zu vertrauen und ihn unterstützen. Eine Geschichte über Mut, Wahnsinn, Treue, Freundschaft und Zusammenhalt. Ab 9 Jahren. Ich für meinen Teil freue mich schon auf die nächsten beiden Bände! Denn diese Geschichte endet an einem Punkt, an dem sie eindeutig noch nicht zu Ende erzählt ist!




Eckdaten



Seitenzahl: 445

Genre: Fantasy für Kinder

Verlag: Oetinger

Bewertung: ★★★★★



Zur Rezension von Band 2

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